3D view

mobiler Versorgungswagen

2-3 vorhande mobile Versorgungswagen sind identisch mit für die Erstversorgung notwendigen Materialien bestückt und flexibel einsetzbar. Das erspart im Notfall wertvolle Zeit.

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Wärmeschubladen

Eine für jeden Behandlungsplatz separat zugängliche Wärmeschublade mit textilen Materialien trägt zur Stabilsierung der Körpertemperatur des Neugeborenen unter hygienischen Bedingungen bei.

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Kühlschrank

Hier können dringend benötigte Medikamente gelagert werden, wenn sie gekühlt werden müssen.

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Zugang Kreißsaal

Beim unmittelbaren Zugang zum Kreißsaal-Bereich muss auf ausreichende Türbreite geachtet werden, damit auch das Bett der Mutter nach der Geburt in den Raum geschoben werden kann. 

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Zugang OP-Bereich

Beim unmittelbaren Zugang zum OP-Bereich muss auf ausreichende Türbreite geachtet werden, damit auch das Bett der Mutter nach der Sectio in den Raum geschoben werden kann. 

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Wickelbereich

Ein Wickebereich mit Wärmelampe sorgt dafür, dass die Neugeborenen nicht auskühlen.

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Zugang Neonatologie

Der unmittelbare Zugang zur Neonatologie ermöglicht eine nahtlose Weiterverlegung des Kindes nach abgeschlossener Erstuntersuchung. Das kann sich stabilisierend auf die Körpertemperatur des Kindes auswirken.

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Sichtschutz

Durch mobile Trennwände/Paravents lassen sich einzelne Behandlungsplätze im Bedarfsfall optisch voneinander abtrennen, um dem frischgebackenen Familien Intimsphäre zu ermöglichen.

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Wandgestaltung

Eine ansprechende Wandgestaltung trägt dazu bei, einen etwas wohnlicheren Charakter der Räumlichkeiten zu vermitteln, denn mitunter halten sich frischgebackene Familien auch für mehrere Stunden darin auf, bevor eine Weiterverlegung auf die NEO möglich ist. 

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Eltern-Kind Bereich

EIne Ausstattung mit Möbeln zum Kangarooing, die ein möglichst frühzeitiges Bonding fördern, ist wünschenswert.

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Beleuchtung

Dimmbare Lampen ermöglichen es, die Helligkeit dem Bedarf anzupassen (medizinische Versorgung = hell, weitere Beobachtungsphase = gedimmtes Licht) 

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Multifunktionaler Inkubator

Der Einsatz von multifunkionalen Inkubatoren, die sowohl für eine ungehinderte Erstversorgung als auch für die anschließende Weiterbehandlung auf der neonatologischen Station geeignet sind, ist zu empfehlen, um besonders sensiblen kleinen Patienten belastende Umlagerungsmaßnahmen zu ersparen. 

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Central perspective

Grundriss

Erstversorgungsraum

Dem Erstversorgungsraum kommt eine bedeutende Schlüsselrolle zu. Idealerweise befindet er sich zwischen OP- und Kreißsaal sowie der Neonatologischen Intensivstation, denn je kürzer der Weg zwischen Entbindung und nachgeburtlicher ärztlicher Erstversorgung, desto schneller kann in möglichen Krisensituationen interveniert werden. Ein unmittelbarer Zugang zu allen drei genannten Bereichen wäre ideal. Das könnte auch dazu beitragen, dass das Neugeborene den Transfer bis zur anschließenden Erstaufnahme auf der Neonatologische Station bestenfalls ohne nenneswerten Wärmeverlust übersteht. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass sich ein transportbedingtes Auskühlen der Kinder nachteilig auf ihren gesundheitlichen Zustand auswirken kann. Daher gilt es diesen Umstand zum Wohle der betroffenen kleinen Patienten tunlichst zu vermeiden. 

Aktivitäten / Nutzung

In diesem Modell wird eine Ausstattung mit 5 Behandlungsplätzen für bis zu 4 Kinder (Vierlinge) + Mutter gezeigt. Dadurch werden flexible Nutzungsoptionen ermöglicht. 

Familienorientierte Konzepte sehen in dieser Situation unbedingt die Einbeziehung von Vätern bzw. Angehörigen vor, für die eine bequeme Sitz/Liegefläche für das Känguruhen bzw. den frühen Bindungsaufbau vorhanden sein sollte. Falls eine mehrstündige Überwachung von Müttern nach Sectio notwendig ist, kann der Erstversorgungsraum nicht nur kurzfristig genutzt, sondern familiären Charakter für die ersten Stunden mit dem Neugeborenen in angenehmer Atmosphäre bieten.

Ausstattung

  • Racks mit Schwenkarmen für jeweils benötigtes Zubehör
  • Monitore
  • Perfusoren
  • Reanimationsausstattung
  • Stillstuhl/bequemer Liegestuhl

Anregungen

Klimatechnik, Temperaturmanagement:
beständige Raumtemperatur sollte erfahrungsgemäß bei 28°C – 34°C liegen, dazu gibt es bislang jedoch keine evidenten Daten.  Bei Frühgeborenen sind ggf. zusätzlich wärmeerzeugende Geräte einzusetzen (z.B. Wärmematte, Wärmelampe, Hydro-Sun-Gerät…) Die Überwachung der Körpertemperatur erfolgt möglichst durch Hauttemperatursensoren. Wichtig: Zugluft vermeiden!

Notfall-Equipment
Die Reanimationsausstattung sollte die gleiche Technik wie auf der NICU aufweisen, um kompatible Handhabung sicherzustellen. Für Vorhaltung von Notfallmedikamenten und Blutkonserven ist ein Kühlschrank vonnöten, ebenso wie ein Wärmeschrank (z.B. Vorhaltung warmer Tücher).

Insgesamt sollte auf die Einplanung von ausreichend Stauraum und Ablageflächen geachtet werden, um arbeitstechnische Vorgänge des Teams zu unterstützen.

Deutliche und vor allem zutreffende Beschriftung von Schränken und Schubladen ist enorm wichtig für Sicherheit in der Notfallversorgung.

Für die flexible Raumnutzung sollten mind. zwei Rechnerplätze für die Dokumentation vorgesehen werden. 

Raumgröße/Lage

Bei der Planung des Raumes sollten mindestens 3, optimalerweise 4 Behandlungsplätze + Versorgung/Überwachung Mutter nach Sectio vorgesehen werden.

Ausreichend Platz für das Einbringen des Krankenbetts der Mutter (Türbreite berücksichtigen) sowie das Rangieren im Erstversorgungsraum (Radius, Drehwinkel) muss vorhanden sein.


Zugang sollte sowohl vom Entbindungsbereich als auch von der Neonatologie möglich sein. Idealerweise lässt sich das mit Schiebetüren von verschiedenen Seiten realisieren.

Zone

Patient(en)

Gefördert durch

Dieser Raum konnte realisiert werden mit freundlicher Unterstützung von:

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